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von Christina Müller

"Wir tragen gemeinsam Verantwortung für das friedliche und offene Zusammenleben von Menschen, Kulturen und Religionen in unserer Stadt"

(Karlsruhe, 26. Mai 2017) Am Samstag, 27. Mai beginnt der Fastenmonat Ramadan, der bis zum Samstag, 24. Juni dauert. Diese vier Wochen haben eine große Bedeutung für Menschen muslimischen Glaubens und ist eine Zeit, in der Gebet und Gemeinschaft, Familie, Freigebigkeit und Mitmenschlichkeit im Mittelpunkt stehen. Der Dekan der Evangelischen Kirche in Karlsruhe, Dr. Thomas Schalla, und die Bezirksbeauftragte für den christlich-muslimischen Dialog, Pfarrerin Ulrike Krumm, haben heute ein Grußwort an die Mitbürgerinnen und Mitbürger muslimischen Glaubens in Karlsruhe gesendet. Hier können Sie das Schreiben von Schalla und Krumm lesen:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger muslimischen Glaubens,

als Ihre christlichen Schwestern und Brüder grüßen wir Sie ganz herzlich zum Beginn des Fastenmonats Ramadan und wünschen Ihnen eine reiche gesegnete Zeit. Wir wissen, wie viel Ihnen diese Zeit bedeutet. Für Sie ist die Zeit des Fastenmonats Ramadan eine Zeit der  Konzentration auf das Wesentliche: auf Gebet und Gemeinschaft, auf Familie und persönliche Gottesnähe, auf Freigebigkeit und Mitmenschlichkeit.

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von Christina Müller

Weitere Schritte auf dem Weg zur sichtbaren Einheit in einem Glauben und in der einen eucharistischen Gemeinschaft

Die evangelischen und katholischen Gemeinden in den Karlsruher Stadteilen Oststadt, Waldstadt, Rintheim und Hagsfeld werden an Christi Himmelfahrt, 25. Mai 2017, eine gemeinsame Rahmenvereinbarung zur ökumenischen Zusammenarbeit unterzeichnen.

Die Vereinbarung wird innerhalb eines ökumenischen Gottesdienstes um 11.00 Uhr in der katholischen Kirche St. Hedwig in der Karlsruher Waldstadt (Königsberger Str. 55, 76139 Karlsruhe) unterzeichnet werden. Sowohl die Pfarrerinnen und Pfarrer der Gemeinden wie auch Vertreterinnen und Vertreter der evangelischen Ältestenkreise und des katholischen Pfarrgemeinderats werden die Vereinbarung unterschreiben. Beteiligt sind die katholische Seelsorgeeinheit Karlsruhe Nord-Ost St. Raphael, die evangelische Luthergemeinde in der Oststadt, die evagngelische Emmausgemeinde in der Waldstadt, die evangelische Gemeinde "Zum Guten Hirten" in Rintheim und die evangelische Laurentiusgemeinde in Hagsfeld.

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von Christina Müller

"Unsere Freiheit hier ist dauerhaft nur durch das Grundgesetz gesichert"

(Karlsruhe, 23. Mai 2017) In der Mittagspause einen Geburtstag feiern. Das haben heute Mittag rund 400 Menschen in Karlsruhe auf dem Platz der Grundrechte getan. Die Evangelische und Katholische Kirche haben, gemeinsam mit Verbänden, Parteien und öffentlichen Einrichtungen dazu eingeladen. 68 Jahre alt wird das deutsche Grundgesetz in diesem Jahr. "Durch dieses Gesetz haben wir hier in Deutschland die Gewaltenteilung, Menschen werden vor Übergriffen des Staates und anderen Gruppen geschützt, wir haben dadurch Demokratie, einen Sozial- und Rechtsstaat", erklärte Franziska Gnändinger, Leiterin der Evangelischen Erwachsenen- und Familienbildung in Baden, zu Beginn. Die erste Rede hielt der Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, Frank Mentrup. "Durch ihre Teilnahme dokumentieren Sie, dass Ihnen das Grundgesetz wichtig ist und das ist für mich ein Glücksgefühl", sagte Mentrup zu Beginn. Dieses Gesetz sei angesichts der aktuellen Weltlage so unglaublich wichtig. "Es hat vor 68 Jahren eine tolle Verfassung geschaffen und das mit den Grundgesetzen funktioniert", betonte der Oberbürgermeister.

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von Christina Müller

"ABENDSCHÖN & AKZENTE" auf den "Lutherkirchentagen" in Erfurt und Berlin

Gerade ging die aktuelle Staffel von Wolfgang Abendschöns Projekt "ANDERE KirchenTÖNE" mit seiner AKZENTE-Band zu Ende. Die Besucher strömten wieder in Scharen in die Kleine Kirche und in die Stadtkirche Karlsruhe zu den ökumenischen Gottesdiensten und Abenden der Reihen "Wenn die Kleine Kirche Flügel trägt", "AKZENTE an Heiligabend" und "Zwischenspiele für die Seele". Wolfgang Abendschön hatte zu ihnen auch besondere Gäste eingeladen, die viele Berührungspunkte mit seinen Zwischentönen haben: den Arzt Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer, den Autor Dr. Manfred Lütz, den Schriftsteller Patrick Roth, den Poetry Slammer Stefan Unser, den mongolischen Weltmusiker Epi, den Fernsehmoderator Pierre M. Krause und die brasilianische Primaballerina Bruna Andrade (Foto). Gastgeber war der Karlsruher Stadtkirchenpfarrer Dirk Keller.

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von Christina Müller

Noch freie Plätze für die Reise "Auf den Spuren von Martin Luther" vom 4. bis 7. September

Vier Tage lang auf den Spuren von Martin Luther sein, Orte besuchen, an denen er gelebt, gearbeitet und gewirkt hat – dazu laden die evangelische Markusgemeinde Karlsruhe und das Reiseunternehmen ReiseMission im September ein. Für die viertägige Reise vom 4. bis 7. September sind noch Plätze frei.

Besucht werden die Städte Eisenach mit Besuch der Wartburg, Erfurt, Eisleben, Wittenberg und Halle an der Saale und besichtigt werden Kirchen, Denkmäler, historische Gebäude.  

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von Christina Müller

Die Kirche und das Schauspiel

Welche Antworten kann der Theologe und Reformator Martin Luther uns heute geben? Mit einem Abend am Badischen Staatstheater setzt die Evangelische Stadtkirche ihr Projekt "Luther… einer von uns" am Donnerstag, 11. Mai, fort. Nach der Präsentation der Lutherbüste "Schauspiel" im Foyer des Staatstheaters am um 19.30 Uhr wird im Studio des Theaters (20.00 Uhr) dieser Frage nachgegangen. "Wenn Schauspiele wegen gewisser obszöner Passagen oder Zoten nicht aufgeführt werden sollten, dann dürfte man die Bibel auch nicht lesen…". Dieses Zitat wird Luther zugeschrieben.

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von Christina Müller

Nacht der Freiheit

Die Freiheit jeder und jedes Einzelnen, aber auch die Freiheit gesellschaftlicher Gruppen war ein zentrales Anliegen der zahlreichen reformatorischen Bewegungen, an welche die Evangelische Kirche in Karlsruhe in diesem Jahr unter dem Motto "Woher? Wohin? Reformation aufgefächert" erinnert. Während der Nacht der Freiheit, die am 12. Mai ab 19 Uhr in drei Karlsruher Kirchen stattfindet, soll dieses Erinnern mit Gospel, Brass von Barock bis Pop und Taizé-Gebeten geschehen.

Die einzelnen Veranstaltungen

Ab 19 Uhr, Christuskirche Karlsruhe (Mühlburger-Tor) 
Brass Night – 3. Karlsruher Nacht der Blechbläser

Von 19 – 24 Uhr, Karl-Friedrich-Gedächtniskirche, Lindenplatz (Mühlburg) 
Nacht der Lichter – Taizé-Gebet

Von 20 – 23 Uhr, Markuskirche (Weststadt am Yorckplatz) 
Gospel-Nacht

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von Christina Müller

"Transit in ein anderes Leben"

Am Sonntag, 14. Mai findet in der Krypta der Evangelischen Stadtkirche in Karlsruhe (Am Marktplatz) die Vernissage zur aktuellen Ausstellung "Transit in ein anderes Leben von Sylvia von Bukow statt. Beginn ist um 18.00 Uhr. Herzliche Einladung an alle Interessierte.

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von Christina Müller

Eine große Herausforderung für Medien und Kirche: Präfaktische Botschaften attraktiv machen, in einer postfaktischen Zeit

(Karlsruhe, 11. Mai 2017) Informieren, zum Nachdenken anregen und zur politischen Meinungs- und Willensbildung beitragen, damit hat Klaus Gaßner täglich zu tun. Der Redaktionsleiter der Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) in Karlsruhe schreibt Nachrichten, interviewt Fachleute und kommentiert Aktuelles aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Am Dienstagnachmittag stand der Journalist an der Kanzel in der katholischen Stadtkirche St. Stephan und predigte im Gottesdienst, den Dekan Hubert hielt.

Bei seiner Arbeit gehe es um die Fakten, um präfaktische und postfaktische, die Medienleute erklären müssten. "Am besten knapp und auf den Punkt gebracht", machte der promovierte Journalist deutlich. Und er nannte Beispiele wie Überschriften für einen Bericht, nach der Auferstehung Jesu, die von vielen noch nicht verstanden war, der Steinigung von Stephanus und der Frage der Neuausrichtung, ob Jesu Wort auch für Heiden gilt und ausschließlich für Juden, hätten lauten können. "Nach Gewaltexzess gegen Stephanus: Sekte vor dem Aus?" oder "Richtungsstreit droht neue Glaubensgemeinschaft zu spalten."

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von Christina Müller

Lions Club Karlsruhe-Turmberg spendet 7000,- Euro zugunsten der Sprachförderung

Karlsruhe, 9. Mai 2017) Ohne Sprache kann sich der Mensch nicht äußern, mit anderen austauschen, sagen was er möchte und braucht. Kinder, die die Sprache (er)lernen müssen brauchen in diesem Bereich besondere Förderung und qualifizierte Fachkräfte in den Einrichtungen, in denen sie pädagogisch betreut werden. Dies ist auch dem Lions Club Karlsruhe-Turmberg ein wichtiges Anliegen und seit 2008 fördert er die Spracherziehung in acht Kindertageseinrichtungen in Karlsruhe mit hohem Migrationsanteil. Heute Nachmittag überreichten Mitglieder des Lions Club den Betrag von 7000,00 Euro an Hauptamtliche der Evangelischen Kirche in Karlsruhe. Thomas Schwarz, Schuldekan der Evangelischen Kirche in Karlsruhe, bedankte sich bei den Vertretern des Lion Club. "Die Fachkräfte in den Kitas haben in den letzten zwei Tagen bei uns Fortbildungen zur alltagsintegrierten Sprachförderung besucht und ihre großzügige Spende wird als Zuschuss hierfür verwendet", erklärte Schwarz. Kirsten Golz, Leiterin der Abteilung Kindertageseinrichtungen und ihre Kolleginnen Anja Wilhelmi-Rapp und Anne Heck können bereits eine sehr positive Zwischenbilanz ziehen. "Wir haben Sprachbildungskräfte in unseren Kindertageseinrichtungen eingesetzt und durch Schulungen für ihre Arbeit vor Ort qualifiziert, so dass die Kinder die bestmögliche pädagogische Betreuung und alltagsintegrierte Sprachförderung Ausbildung erhalten." Die Evangelische Kirche in Karlsruhe nimmt am Bundesprogramm "Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist" des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend teil.

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