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von Christina Müller

Für kranke Menschen in der Klinik da sein und ein offenes Ohr haben

(Karlsruhe, 18. Oktober 2017) Frank Wagner hat beruflich mit Menschen zu tun, die Hilfe benötigen und suchen. Der 57jährige Pfarrer arbeitet seit dem 1. September als Krankenhausseelsorger für die ViDia Kliniken Karlsruhe und kümmert sich um die Patienten im Krankenhaus in der Südenstraße 32. Gestern Nachmittag wurde er im Gottesdienst in der Kapelle des St. Vincentiuskrankenhauses in seinen Dienst eingeführt. "Gottesliebe und Menschenliebe sind in einer Klinik mit Händen zu greifen", erklärte Pfarrer Siegfried Weber zu Beginn. Menschen, die ins Krankenhaus kommen befänden sich in einer Ausnahmesituation und für sie brauche man als Seelsorger ein offenes Ohr und das rechte Wort zur rechten Zeit, machte der Dekanstellvertreter der Evangelischen Kirche in Karlsruhe deutlich, der auch Beauftragter für Seelsorge der Evangelischen Kirche in Karlsruhe ist.

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von Christina Müller

Zielvereinbarungen für die (zukünftige) Arbeit der Evangelischen Kirche in Karlsruhe

Die Formulierung der Zielvereinbarungen für die (zukünftige) Arbeit der Evangelischen Kirche in Karlsruhe war eine der Aufgaben der Bezirksvisitation des Kirchenbezirks, die vom 12. bis 15. Oktober 2017 stattfand. Diese formulierte der Stadtkirchenrat (SKR) der Evangelischen Kirche in Karlsruhe in seiner Sitzung am Samstag, 14. Oktober 2017.

Dies sind die Zielvereinbarungen



Im Rahmen der Bezirksvisitation ist deutlich geworden, dass die Evangelische Kirche in Karlsruhe ein lebendiger 
Teil der Stadt ist. Sie wirkt in die Stadtöffentlichkeit hinein, insbesondere mit ihren Gottesdiensten, 
durch Amtshandlungen wie Taufen, Trauungen und Beerdigungen, durch ihr diakonisches, kirchenmusikalisches
 und sonstiges kulturelles Engagement, durch die Seelsorge in Krankenhäusern und Beratungsstellen
 sowie ihre Bildungsarbeit in Kindertageseinrichtungen, Schule und Gemeinde. In der Vielfalt
 ihrer Angebote vermittelt die Kirche die frohe Botschaft von Jesus Christus.



1. Wir erarbeiten in den kommenden zwei Jahren eine Konzeption zur Stärkung und Bündelung der vorhandenen und neu zu entwickelnden kirchlichen Präsenz für 20- bis 30-Jährige.

2. Wir wirken vor allem in Visitationen darauf hin, dass die Gottesdienste in den Gemeinden unserer Regionen stärker profiliert werden. So ist klar, welches Gottesdienstangebot an welchem kirchlichen Ort zu welcher Zeit stattfindet.

3. Bis Ende 2019 entwickeln wir unser Citykirchen-Konzept weiter, um als christliche Kirchen in ökumenischer Verantwortung in der Stadt gemeinsam sichtbar und verlässlich erreichbar zu sein.

4. Kirche wird in besonderer Weise in der Vielfalt diakonischen Engagements in Karlsruhe (Diakonisches Werk, freie Träger, Gemeindediakonie) sichtbar. In den Prozessen der Gebäudeoptimierung, der Regionalisierung und Profilierung von Kirche in der Stadt werden Kooperationen und gemeinsame Projekte initiiert. Es gibt in jeder Region bis 2025 eine Kooperation zwischen Diakonie und Gemeinde.

5. Wir leben in der Vielfalt unserer kirchlichen Orte und stärken unsere Kooperation in den Regionen und in der Stadt. Wir optimieren unsere Strukturen im Blick auf die Nähe zu den Menschen, die Zusammenarbeit von Dienstgruppen, die Erreichbarkeit und die Entlastung von Gremien. Bis zu den Ältestenwahlen 2025 ist geklärt, in welcher rechtlichen Ausgestaltung die Kooperationsregionen arbeiten werden.

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von Christina Müller

Sichtbare und spürbare Vielfalt, Stärkung der Kooperation 
und der neu zu entwickelnden kirchlichen Präsenz

(Karlsruhe, 16. Oktober 2017) Alle sieben Jahre finden in den Kirchenbezirken der Evangelischen Landeskirche ein Baden Visitationen statt und vom 12. bis 15. Oktober wurde die Evangelische Kirche in Karlsruhe visitiert. Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh und die Visitationskommission informierten sich vor Ort, führten Gespräche mit der Kirchenleitung, Haupt- und Ehrenamtlichen und Verantwortlichen. Im Mittelpunkt stand die Frage nach der "Evangelischen Kirche in Karlsruhe im Jahr 2030".

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von Christina Müller

"Die Oktoberrevolution im Spiegel der historischen Urteile"

In diesem Jahr wird an die sogenannte Oktoberrevolution in Russland vor 100 Jahren erinnert. Einige Historiker bezeichnen diese als das wichtigste Ereignis des 20. Jahrhunderts und für den Journalisten John Reed waren es die "10 Tage, die die Welt erschütterten". Die Urteile über das, was im Oktober 1917 seinen Anfang nahm, gehen weit auseinander. War die Machteroberung der Bolschewiki eine Volkserhebung oder ein Putsch? Wie unausweichlich war der Weg der Jünger Lenins in der Auseinandersetzung mit ihren Gegnern über die "Diktatur des Proletariats" bis hin zu den verbrecherischen Deformationen des Stalinismus?

Auf diese Fragen wird Gernot Erler in seinem Referat eingehen, das er am Mittwoch, 11. Oktober in Durlach hält. Der 73jährige Staatsminister a.D. ist zu Gast bei den "jungen alten", dem akademischen Bildungsprogramm der Evangelischen Kirche für Menschen ab 55 Jahre.

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von Christina Müller

"Die Gesellschaft braucht diese drei Werte: Dankbarkeit, Freiheit und Respekt"

(Karlsruhe, 5. Oktober 2017) Dafür ist Wolfgang Huber seit jeher bekannt, während seiner Berufstätigkeit und auch jetzt noch: für seine guten Erklärungen und Analysen, mit denen er Zuhörern seine Gedanken und klaren Ansichten näherbringt. Das tat der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) auch gestern Abend im vollbesetzten Gartensaal des Karlsruher Schlosses, in dem einige Zuhörer sogar auf den Treppenstufen Platz genommen hatten. Klaus Gaßner, der Gesamt-Redaktionsleiter der Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) interviewte den 75jährigen Theologen ihm Rahmen des BNN-Forum, zu dem im Rahmen des Reformationsjubiläums, eingeladen wurde. Dies stand unter dem Thema "Kirche, Reformation und die neuen Medien". 

Der Dekan der Evangelischen Kirche in Karlsruhe, Thomas Schalla, begrüßte Huber und die Anwesenden. "Die reformatorische Entdeckung Martin Luther's vor 500 Jahren hat die Welt verändert und wir leben auch heute in einer Welt, die sich rasant verändert, vor allem im Bereich neue Medien, Kommunikation und Technik."

Im ersten Teil des Gesprächs stellte Gaßner Fragen zu den neuen Medien, der Digitalisierung und die damit verbundenen rasanten Veränderungen. Er habe keinen facebook-Account und er twittere auch nicht, so Huber. "Ich wähle andere Formen der Kommunikation", machte der Theologe deutlich. Natürlich schreibe er E-Mails und informiere sich im Internet. "Aber ich bin nicht bereit, Medien die Herrschaft über meine Privatsphäre zu geben", führte er weiter aus.

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von Christina Müller

Ein Politiker auf der Kanzel

Auch in diesem Jahr wird am Tag der Deutschen Einheit ein bekannter Politiker das Evangelium auslegen. Klaus Töpfer, der von 1987 bis 1994 Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit war, ist am Dienstag, 3. Oktober zu Gast beim ökumenischen Gottesdienst in der Durlacher Stadtkirche. Seine Kanzelrede steht unter dem Thema "Aller Augen warten auf dich, Herr".

Die Sorge um die Zukunft unseres Planeten treibt den habilitierten Wissenschaftler und Exekutivdirektor des IASS Potsdam (Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung) bis heute um. Als Vorsitzender der Ethikkommission hat er dem Atomausstieg den Weg bereitet. Der CDU-Politiker spricht über die Frage, inwiefern der Ausgleich zwischen armen und reichen Ländern als Friedenshandeln unerlässlich ist.

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von Christina Müller

"Die Bibel: Buch der Juden, Buch der Christen"

Vom Samstag, 30. September bis Freitag, 27. Oktober ist die Wanderausstellung "Die Bibel: Buch der Juden, Buch der Christen" in der Trinitatiskirche Aue, Brühlstraße 37, zu sehen.

Das "Buch der Bücher" ist eine der starken Grundlagen der Ökumene und wurde durch die Reformation vor 500 Jahren ganz neu in den Mittelpunkt gestellt.

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von Christina Müller

Internationaler Gospelkirchentag 2018 in Karlsruhe

Karlsruhe. Mit 5.000 Sängern ist der Internationale Gospelkirchentag das größte Gospelfestival in Europa. In genau einem Jahr wird es im September zum zweiten Mal nach 2010 in Karlsruhe stattfinden. Die Anmeldung für Sänger und Chöre ist ab sofort unter dem Motto "Deine Stimme - Dein Chor - Dein Festival" möglich.

Vom 21.-23. September 2018 haben interessierte Sängerinnen und Sänger an drei Tagen die Möglichkeit, in Workshops und so genannten "Mass-Choir-Proben" mit international renommierten Komponisten und Referenten neue Songs einzustudieren. In der Stadt findet dann ein kostenloses Bühnenprogramm statt. Wer dabei sein will, kann sich über die Homepage www.gospelkirchentag.de anmelden. Schirmherren des Festivals sind Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh.

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von Christina Müller

Miteinander im Gebet verbunden

Evangelische und katholische Christen treffen sich seit vier Jahrzehnten in der Nikolauskirche in Rüppurr zum ökumenischen Abendgebet. Am Mittwoch, 20. September hat das Abendgebet sein 40-jähriges Bestehen gefeiert.

Das gemeinsame Gebet und die Einheit der Christen liegt ihnen am Herzen. Seit inzwischen vier Jahrzehnten beten sie dafür. Christen aus den evangelischen und katholischen Gemeinden in Rüppurr, im Dammerstock und Weiherfeld treffen sich dazu jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat in der Nikolauskirche zum ökumenischen Abendgebet. Mahr als 80 Gläubige nahmen am 20. September an Festgottesdienst zum 40-jährigen Bestehen des ökumenischen Abendgebets teil und versammelten sich zu Beginn der Feier auf dem Kirchplatz, auf dem sie mit Posaunenmusik begrüßt und auf die Feier eingestimmt wurden.

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von Christina Müller

Luther-Radtour durch die Stadt

Auf einer Martin-Luther-Radtour können Interessierte am Samstag, 23. September von 14 bis 16.30 Uhr acht der insgesamt 24 Lutherbüsten näher kennen lernen, die während des laufenden Projekts "Luther…einer von uns" der Evangelischen Kirche in Karlsruhe platziert wurden. Start der "Tour de Luther" ist am Hauptbahnhof (Durchgang zu den Bahngleisen 101-102) an der Büste Heiner. Hier, so wie an allen anderen Stationen stellt Stadtpfarrer Dirk Keller die einzelnen Büsten vor. Mit von der Partie sind neben dem Künstler Harald Birck auch die Olympiateilnehmerin und ehemalige deutsche Radsportlerin Verena Jooß sowie Stadtführerin Bettina Repple.

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