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Kooperationsvertrag unterschrieben

Hier vor dem Unterschreiben des Kooperationsvertrages von der Evangelischen Kirche in Karlsruhe und dem Diakonischen Werk Karlsruhe: Dekan Thomas Schalla, Diakoniedirektor Wolfgang Stoll, und Christine Ettwein-Friehs, Leiterin "Hospiz in Karlsruhe"

Foto: Frank Bürger

 

(Karlsruhe, 20. Juni 2017) Es ist kein leichter Beruf, den Klinikseelsorger ausüben, denn sie kommen mit Menschen in Kontakt, die in einer Ausnahmesituation sind und sich mit ihrer Erkrankung, die diagnostiziert wurde, auseinandersetzen müssen. Nicht nur der Patient leidet sondern auch die Familienangehörigen. Bei schwerkranken Kindern ist dies für Eltern eine besonders große Belastung und viele von ihnen wünschen sich Gespräche mit Fachleuten und Begleitung in dieser schweren Zeit. Seit dem 1. Juni dieses Jahres wird die Klinikseelsorge im Städtischen Klinikum Karlsruhe ergänzt durch ein regelmäßiges seelsorgliches Beratungs- und Begleitungsangebot in der Kinderklinik durch den Kinderhospizdienst Karlsruhe.

Weitere Infos:

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Text: Christina Müller

 

Ansprache von Dekan Thomas Schalla

 

 

 

Ansprache von Diakoniedirektor Wolfgang Stoll

 

 

 

Ansprache von Christine Ettwein-Friehs, Leiterin Hospiz in Karlsruhe

 

 

 

Ansprache von Josef Hug, Pflegedirektor am  Stadtischen Klinikum Karlsruhe

 

 

 

Bilder zur Vertragsunterzeichnung

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Und hier noch ein Beitrag bei Facebook

 

 

Artikel der BNN vom 21.06.2017

Bessere Betreuung schwer kranker Kinder
Klinikseelsorge und Kinderhospizdienst kooperieren
„Kooperation minimiert Zufälligkeit“

 

eki. Eine Spendensammlung in der Vorweihnachtszeit bildete den finanziellen Grundstock für den Ausbau der Seelsorge in Kinderklinik und Kinderonkologie des Städtischen Klinikums Karlsruhe. Nun wurde das seelsorgerische Angebot für Familien mit schwer erkrankten Kindern durch die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Klinikseelsorge der Evangelischen Kirche Karlsruhe und dem Kinderhospizdienst für Stadt und Landkreis Karlsruhe optimiert.
„Drei Vollzeitstellen sind für die seelsorgerische Betreuung an einem Großkrankenhaus einfach nicht genug“, begründet der für die Klinikseelsorge zuständige Pfarrer Siegfried Weber diesen Schritt. Durch die Zusammenarbeit mit dem Kinderhospizdienst könnten die betroffenen Familien nun auch zu Hause begleitet und betreut werden. Der Kinderhospizdienst beteiligt sich laut Kooperationsvertrag künftig mit 7 500 Euro jährlich an der Finanzierung der hauptamtlichen Seelsorgestellen, dafür darf der ehrenamtliche Begleitdienst die Büroräume der Seelsorge nutzen und verstärkt im Klinikum Präsenz zeigen.
 
„Für uns ist die Kooperation eine Minimierung der Zufälligkeit“, betont Kinderhospiz-Leiterin Christine Ettwein-Friehs, denn durch eine ständige Anwesenheit im Klinikum könnten bereits frühzeitig Kontakte zu den betroffenen Familien geknüpft werden. Derzeit sind knapp 50 ehrenamtliche Mitarbeiter für den Kinderhospiz im Einsatz. Im Lauf eines Jahres werden laut Ettwein-Friehs rund 40 Familien betreut.
 
„Wenn Kinder schwer krank werden, ist das für die betroffenen Familien besonders schlimm“, sagte der evangelische Stadtdekan Thomas Schalla bei der Vertragsunterzeichnung, deshalb sei die Vereinbarung auch „die Intensivierung eines vorhandenen Weges“. In Krisensituationen brauchten die Menschen eine „ganz besonders intensive Betreuung“, betonte Wolfgang Stoll, Direktor des Diakonischen Werks, das gemeinsam mit der Caritas Träger des Kinderhospizdienstes ist.
 
„Bei der Begleitung von schwer kranken Menschen habe sich in den vergangenen 20 Jahren sehr viel getan“; betonte Pflegedienstleiter Josef Hug vom Städtischen Klinikum, und die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Seelsorger leisteten auf den Palliativstationen und den Onkologien eine überaus wichtige Arbeit. „Seelsorgedienste sind für die ganzheitliche Versorgung eigentlich unentbehrlich“, so Hug, „denn auch die Angehörigen bedürfen einer qualifizierten Betreuung“. Die Kliniken stehen laut Hug mittlerweile unter „immensem wirtschaftlichem Druck“. Gerade bei der Angehörigen-Versorgung stießen Großkrankenhäuser schon lange an ihre Grenzen, so der Pflege-Chef.
 
 
Hier nun der Beitrag dazu von Baden TV
 
 

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