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Besser hören, im Gottesdienst und bei kirchlichen Veranstaltungen

von Christina Müller

Evangelische Kirche in Karlsruhe hat eine mobile Konferenz-Mikrofonanlage / Unterstützung für Menschen mit Höreinschränkungen

(Karlsruhe, 19. Dezember 2019) Der Kirchenbezirk Karlsruhe hat eine mobile Konferenz-Mikrofonanlage gekauft, durch die Menschen mit Höreinschränkungen unterstützt werden. Dadurch ist es ihnen möglich an Sitzungen teilzunehmen, beispielsweise der Stadtsynode, Gremientreffen oder größeren Gemeindeveranstaltungen. Auch in Gottesdiensten soll sie eingesetzt werden.

Für eine engagierte Teilnahme an Veranstaltungen reichen die individuellen Hörgeräte meistens nicht aus. Der Einsatz der Anlage folgt den Empfehlungen des Aktionsplans Inklusion der Landeskirche und soll Barrieren abbauen. Die Kosten für die Anlage von etwa 11.500 Euro trägt der Kirchenbezirk Karlsruhe, der dafür einen Zuschuss aus dem Fonds "Neue diakonische Aktivitäten" erhält. Die Technik nutzt nicht nur den schwerhörigen Menschen, sondern kann, bei Koppelung mit einem mobilen Lautsprecher oder einer im Raum vorhandenen Lautsprecheranlage, auch bei Podiumsdiskussionen, Talks und vielem mehr eingesetzt werden.

Am Donnerstag, 19. Dezember 2019 wurde das Gerät im Evangelischen Dekanat Karlsruhe übergeben. Fachleute informierten ausführlich und präsentierten die Anlage und ihre Geräte. Damit diese möglichst lange und an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden können, ist die Bedienung durch geschultes Personal, Haupt- und Ehrenamtliche, notwendig.

Im Kirchenbezirk werde sich um die Ausbildung und Schulung gekümmert, erklärte Thomas Schalla, Dekan der Evangelischen Kirche in Karlsruhe.

Der Inklusionsbeauftragte der Evangelischen Landeskirche in Baden, André Stöbener, erhofft sich von dem Modell in Karlsruhe Anregungen für weitere Kirchenbezirke in Baden.

Der Kirchenbezirk Karlsruhe hat bereits den Einbau von induktiven Höranlagen in seinen Kirchen und Gemeindehäusern finanziert.



Wurden heute Vormittag über die mobile Konferenz-Mikrofonanlage informiert: Pfarrerin Melanie Keller-Stenzel, Landeskirchliche Beauftragte für Gehörlose und Hörgeschädigte, Evangelische Landeskirche in Baden; Dr. Thomas Schalla, Dekan der Evangelischen Kirche in Karlsruhe, Dr. Werner Jost, 1. Vorsitzender Deutscher Schwerhörigenbund, Landesverband Baden-Württemberg e.V.; Stefan Heidland, Prädikant für Hörgeschädigte; Ottmar Braschler, Vertriebsleiter SÜD Wagenknecht und Pfarrer André Stöbener, Inklusionsbeauftragte der Evangelischen Landeskirche in Baden (v.l.n.r.)




Pfarrerin Melanie Keller-Stenzel, Landeskirchliche Beauftragte für Gehörlose und Hörgeschädigte, Evangelische Landeskirche in Baden (links) und Dr. Thomas Schalla, Dekan der Evangelischen Kirche in Karlsruhe (rechts) überreichten Stefan Heidland, der Prädikant für Gehörlose ist, seine Urkunde.


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Text: Sabine Eigel, Zentrum für Kommunikation (ZfK), Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe

Fotos: Christina Müller, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Evangelische Kirche in Karlsruhe

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