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"Die Oststadt ist mir ein Zuhause geworden und auch ich bin manchen ein Stück Heimat geworden"

von Christina Müller

Pfarrerin Ulrike Krumm beendet am 31. Juli ihren Dienst als Pfarrerin der Luthergemeinde

(Karlsruhe, 3. Juli 2018) Noch bis Ende dieses Monats arbeitet Ulrike Krumm als Pfarrerin der evangelischen Luthergemeinde am Gottesauer Platz in der Oststadt. Zum 1. August beginnt die 55jährige ihren Dienst ihre Arbeit in zwei Pfarrgemeinden im Markgräflerland. Am vergangenen Sonntag wurde sie im Gottesdienst verabschiedet und der fand in der Lutherkirche statt. Dies war der erste Gottesdienst nach der Innenraumsanierung. Das Kirchengebäude war seit dem 24. April vergangenen Jahres wegen den Arbeiten der Handwerker und Fachleute geschlossen.

Der Kirchenraum voll besetzt und viele Gottesdienstbesucher auf der Empore, eine sehr große Anzahl Gemeindeglieder, Kollegen, Freunde und Bekannte nutzten die Gelegenheit sich bei ihrer Pfarrerin zu bedanken, für ihre Arbeit und Unterstützung. Für sie ist der Abschied nicht leicht, wie sie selbst sagte. "Die Oststadt ist mir ein Zuhause geworden und auch ich bin manchen ein Stück Heimat geworden", erklärte die Theologin. Und diese Heimat verlasse sie jetzt und ziehe weiter, so wie Abraham im Alten Testament, der von Gott dazu aufgefordert wurde. "Wir sind noch nicht am Ziel, es braucht Kraft und man weiß nicht was kommt", so Krumm. Aber die Geschichte von Abraham sei eine Segensgeschichte und so vertraue auch sie darauf, dass das was sie durch ihr "Weiterziehen" erwarte sie reicher machen wird. Und der Dank wurde auch im Gottesdienst ausgesprochen. "Die Luthergemeinde ist eine der größten Pfarrgemeinden in unserer Stadt und Ulrike Krumm hat mit und ihrer Arbeit Akzente gesetzt", erklärte Thomas Schalla, Dekan der Evangelischen Kirche in Karlsruhe. Die Themen Gerechtigkeit, Friede und Bewahrung der Schöpfung liegen ihr sehr am Herzen und sie brachte sich in diesen Bereichen engagiert ein. "Ihre Pfarrerin ist eine wache Beobachterin und scharfe Kritikerin und dadurch macht man sich in einer Stadt nicht nur Freunde", betonte Schalla. Er sprach ihr im Namen des gesamten Kirchenbezirks seinen Dank aus. Wichtige Arbeit habe Ulrike Krumm in Gremien der Evangelischen Kirche in Karlsruhe geleistet, sich dort eingebracht und sehr engagiert mitgearbeitet; im Stadtkirchenrat und im Bauausschuss als dessen Vorsitzende. "Gegen fremdenfeindliche Tendenzen hast du dich ausgesprochen und das Miteinander der Konfessionen in dieser Stadt ist dir sehr wichtig", so Schalla weiter. So habe sie in der Christlich-Islamischen Gesellschaft Karlsruhe e.V. mitgearbeitet, auch als Vorsitzende von Seiten der Christlichen Kirchen. Und auch im Team des Gartens der Religionen brachte sie sich engagiert ein um dieses Projekt in der Karlsruher Südstadt zu realisieren. "Gottes Liebe begleite dich auf deinem Weg und noch einmal herzlichen Dank für deinen Dienst", sagte der Dekan und segnete sie. Durch den langanhaltenden Applaus unterstrichen die Gottesdienstbesucher das vom Dekan gesagte.

Gelegenheit sich bei ihrer Pfarrerin persönlich zu bedanken und mit ihr zu sprechen nutzten viele beim anschließenden Empfang und Fest, das im Außenbereich der Lutherkirche stattfand.

Der Ältestenkreis der Luthergemeinde half ihrer Pfarrerin beim Packen und gab ihr Geschenke mit, auf ihren Weg nach Südbaden.

Ulrike Krumm lud die Besucher beim Empfang ein Abschiedsgrüße- und Wünsche für sie in dieses Buch einzutragen.

Und viele Gemeindeglieder, Kollegen, Freunde und Bekannte nutzten die Gelegenheit sich persönlich von ihrer Pfarrerin zu verabschieden und ihr alles Liebe und Gute zu wünschen.


Text und Fotos: Christina Müller, Öffentlichkeitsarbeit, Evangelische Kirche in Karlsruhe

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