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Evangelische Kirche wendet sich entschieden gegen bewusste Anspielung auf Nazi-Parolen im Wahlkampf

von Christina Müller

Der Ungeist der Menschenverachtung und Ausgrenzung dürfe in unserer Gesellschaft keinen Raum haben, so Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh

Karlsruhe. Mit Bestürzung und Abscheu reagiert Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh auf die provozierenden Wahlplakate der Partei "Die Rechte". "Parolen wie 'Israel ist unser Unglück' sind eine bewusste Anspielung auf dunkelste Zeiten des Judenhasses in unserem Land. Dem widersprechen wir als evangelische Landeskirche scharf."

Der Landesbischof betont: "Unsere jüdischen Geschwister können sich auf unsere Solidarität im Eintreten gegen Antisemitismus verlassen. Der Ungeist der Menschenverachtung und Ausgrenzung darf in unserer Gesellschaft keinen Raum haben."

Auch die Landessynode der Evangelischen Landeskirche in Baden hat bereits auf ihrer Tagung im Herbst 2018 unmissverständlich erklärt: "Wo auch immer jüdisches Leben diskreditiert, beeinträchtigt oder gar angegriffen wird, erhebt die Landessynode entschieden Widerspruch und sagt den jüdischen Gemeinden ihre unverbrüchliche Weggemeinschaft zu. Christlicher Glaube und Judenfeindlichkeit schließen einander aus. Wir wenden uns gegen jede Form von Antisemitismus."


Presseinformation der Evangelischen Landeskirche in Baden vom 17. Mai 2019

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