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Verleihung des Bundesverdienstkreuz an Jutta Scheele-Schäfer, Vorsitzende der Stadtsynode der Evangelischen Kirche in Karlsruhe

von Christina Müller

Am Mittwoch, 23. Januar 2019 im Haus Solms Karlsruhe

(Karlsruhe, 24. Januar 2019) Jutta Scheele-Schäfer, Vorsitzende der Stadtsynode der Evangelischen Kirche in Karlsruhe, wurde gestern Nachmittag das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Bärbl Mielich, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration überreichte es der 67jährigen im Palais Gästehaus Solms der Stadt Karlsruhe. Jutta Scheele-Schäfer engagiert sich seit über zwei Jahrzehnten im Kirchenbezirk, neben ihrer Leitungsaufgabe auch in der Pfarrgemeinde. Sie ist Vorsitzende des Ältestenkreises der evangelischen Markusgemeinde in der Weststadt. In den Grußworten wurde Jutta Scheele-Schäfers Engagement gewürdigt.

"Sie sorgt dafür, dass Gemeinde und Struktur der Kirche verantwortlich gestaltet wird und hat hierfür Ehrenämter mit Leitungsfunktion übernommen", erklärte Thomas Schalla, Dekan der Evangelischen Kirche in Karlsruhe. Sie sei so präsent, dass manche sie schon für eine hauptamtliche Mitarbeiterin halten, machte der Dekan deutlich. Er dankte ihr für ihre Arbeit in den politischen Gremien und vor Ort.

Albert Käuflein, Bürgermeister der Stadt Karlsruhe, sprach in seinem Grußwort über die Bedeutung von ehrenamtlichem Engagement für eine Stadt. "Unsere Stadt sähe ohne Menschen wie Sie weitaus ärmlicher aus", machte er deutlich. Käuflein hob das "sehr gute und einvernehmliche Miteinander von Rathaus und Kirchen" hervor. "Die Kirchen leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Stadt", sagte er.

Staatssekretärin Bärbl Mielich, aus Stuttgart angereist, überbrachte Grüße und Glückwünsche vom Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ministerpräsident Winfried Kretschmann. "Ihr Leben ist Engagement, Ihnen sind Menschen wichtig, Sie haben viel Energie", sagte Mielich. Das werde deutlich, wenn man sich Jutta Scheele-Schäfers Biografie genauer ansehe. "Sie waren beruflich als Fachkrankenschwester für Gemeindekrankenpflege tätig", erklärte sie. Und bereits hier habe hätte sie die, die gepflegt werden, im Blick gehabt. "Lebensqualität und Selbstbestimmung, das war Ihnen schon damals wichtig." Scheele-Schäfer arbeite auch als freiberufliche Dozentin für Pflegeberufe, habe eine Ausbildung als Mediatorin absolviert und ist Mitautorin einer Buchreihe zur ambulanten Pflege. "Auch im Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe haben Sie mitgearbeitet, es sogar eine Zeit lang geleitet."

Jutta Scheele-Schäfer hielt eine kurze Rede am Schluss. Hier dankte sie ganz besonders ihrer Familie, Mann und Töchtern, sowie Freunden und Begleitern. "Die sind dringend nötig um ein Ehrenamt ausüben zu können." Sie freue sich über die große und hohe Auszeichnung und Würdigung ihrer Arbeit. "Ich stehe hier stellvertretend für alle anderen Ehrenamtlichen, die sich gerne einbringen, engagieren und Dienst tun." Und noch etwas war ihr wichtig zu sagen. Das Ehrenamt mit seinen Aufgaben seien eine Bereicherung für ihr Leben. "Dadurch konnte ich einen Blick über den Tellerrand werfen, Perspektivwechsel bei mir und anderen erleben. Diese Erfahrung hätte ich ohne mein Ehrenamt und die damit verbundenen Aufgaben nicht gemacht und dafür bin ich sehr dankbar."



Dr. Thomas Schalla, Dekan der Evangelischen Kirche in Karlsruhe, Jutta Scheele-Schäfer, Staatssekretärin Bärbl Mielich und Dr. Albert Käuflein, Bürgermeister der Stadt Karlsruhe (v.l.n.r.).




Staatssekretärin Bärbl Mielich befestigt das Bundesverdienstkreuz am Revers.




Jutta Scheele-Schäfer engagiert sich seit über zwei Jahrzehnten für die Evangelischen Kirche in Karlsruhe. Sie ist Vorsitzende der Stadtsynode der Evangelischen Kirche in Karlsruhe und Vorsitzende des Ältestenkreises der Markusgemeinde.


Fotos: Christina Müller, Öffentlichkeitsarbeit, Evangelische Kirche in Karlsruhe

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